Markierung-Freilassung-Wiederfang (Lincoln-Index)
Schätzt die gesamte Populationsgröße (N) mobiler Tiere auf Grundlage des Erstfangs (n1), Zweitfangs (n2) und der wiedergefangenen markierten Individuen (m2).
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Kernidee
Übersicht
Diese statistische Methode setzt voraus, dass der Anteil markierter Individuen in einer zweiten Stichprobe repräsentativ für den Anteil markierter Individuen in der gesamten Population ist. Sie ist ein wichtiges Werkzeug für Ökologen, um Populationsdichten zu bestimmen, ohne jedes Individuum in einem natürlichen Lebensraum beobachten zu müssen. Die Methode beruht auf der Annahme, dass die Population während des Untersuchungszeitraums geschlossen bleibt, also keine Geburten, Todesfälle oder Migration stattfinden.
Key inputs
Variablen
Gut anwenden
Anwendungsfälle
Anwendungsfall: Verwende sie bei der Untersuchung mobiler Tierpopulationen, bei denen eine direkte Zählung unmöglich oder ethisch problematisch ist.
Warum es wichtig ist: Liefert wesentliche Daten für Naturschutzmaßnahmen, Schädlingsmanagement und Biodiversitätsmonitoring.
Example
Anwendungsbeispiele
Ökologen markieren 50 Schmetterlinge auf einer Wiese und fangen eine Woche später 40 Schmetterlinge, von denen 10 markiert sind, wodurch die gesamte Schmetterlingspopulation geschätzt werden kann.