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Faltungssatz (Laplace)

Besagt, dass die Laplace-Transformation der Faltung zweier Funktionen das Produkt ihrer einzelnen Transformationen ist.

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Core idea

Overview

Dieser Satz liefert eine leistungsstarke Methode, um inverse Laplace-Transformationen von Produkten von Funktionen mithilfe des Faltungsintegrals zu bestimmen.

When to use: Unverzichtbar beim Lösen nicht-homogener Differentialgleichungen und bei der Analyse linearer zeitinvarianter (LTI-)Systeme.

Why it matters: Er wandelt die komplexe Operation der Faltung im Zeitbereich in eine einfache algebraische Multiplikation im Frequenzbereich beziehungsweise im s-Bereich um.

Symbols

Variables

F(s)G(s) = L{f * g}, F(s) = F(s), G(s) = G(s)

F(s)G(s)
L{f * g}
Transform of the convolution
F(s)
F(s)
Transform of the first function
G(s)
G(s)
Transform of the second function

Walkthrough

Derivation

Herleitung/Verständnis des Faltungssatzes (Laplace)

Diese Herleitung zeigt, dass die Laplace-Transformation der Faltung zweier Funktionen äquivalent zum Produkt ihrer individuellen Laplace-Transformationen ist.

  • Die Funktionen f(t) und g(t) sind stückweise stetig auf [0, ∞) und von exponentieller Ordnung.
  • Die Laplace-Transformationen F(s) = ℬ{f(t)} und G(s) = ℬ{g(t)} existieren.
  • Die Integrationsreihenfolge kann vertauscht werden (Satz von Fubini ist anwendbar).
1

Beginn mit der Definition der Laplace-Transformation einer Faltung:

Wir beginnen mit der Anwendung der Definition der Laplace-Transformation auf die Faltung zweier Funktionen, f(t) und g(t), die selbst ein Integral ist.

2

Änderung der Integrationsreihenfolge:

Der Integrationsbereich ist 0 ≤ τ ≤ t < ∞. Durch Ändern der Integrationsreihenfolge schreiben wir die Grenzen so um, dass wir zuerst nach t und dann nach τ integrieren.

3

Durchführung einer Substitution im inneren Integral:

Sei u = t - τ, also t = u + τ und dt = du. Diese Substitution transformiert das innere Integral in eine Form, die einer Laplace-Transformation ähnelt.

4

Erkennen der Laplace-Transformationen:

Das innere Integral entspricht der Definition von G(s) = ℬ{g(t)}. Durch Ausklammern von G(s) bleibt die Definition von F(s) = ℬ{f(t)} übrig, womit der Satz bewiesen ist.

Result

Source: Kreyszig, E. (2011). Advanced Engineering Mathematics (10th ed.). John Wiley & Sons.

Free formulas

Rearrangements

Solve for F(s)G(s)

Nach F(s)G(s) umstellen

Beginnen Sie mit dem Faltungssatz (Laplace). Da der Ausdruck F(s)G(s) bereits isoliert ist, besteht die Aufgabe darin, ihn als Subjekt zu identifizieren und in der Zielnotation darzustellen.

Difficulty: 1/5

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Visual intuition

Graph

Graph type: exponential

Why it behaves this way

Intuition

Dieser Satz bietet eine mächtige Perspektive der „Bereichstransformation“, bei der eine komplexe Operation wie die Faltung im Zeitbereich zu einer einfachen algebraischen Multiplikation im Frequenzbereich vereinfacht wird.

Term
Der Laplace-Transformationsoperator, der eine Funktion vom Zeitbereich (t) in den komplexen Frequenzbereich (s) umwandelt.
Es ist, als würde man das Verhalten eines Signals über die Zeit in seine Frequenzkomponenten übersetzen und so seinen spektralen „Fingerabdruck“ offenlegen.
Term
Das Faltungsintegral zweier Funktionen, f(t) und g(t). Es beschreibt, wie die Form einer Funktion die Form einer anderen modifiziert, was oft den Ausgang eines linearen Systems darstellt.
Stellen Sie sich vor, Sie würden eine Funktion über eine andere „mischen“ oder „verschmieren“, wobei die zweite Funktion die Gewichtung oder den Einfluss an jedem Punkt vorgibt.
Term
Die Laplace-Transformation der Funktion f(t), die f(t) im komplexen Frequenzbereich darstellt.
Dies ist die „Signatur“ von f(t) im Frequenzbereich, die eher seine Frequenzanteile als seine zeitliche Entwicklung detailliert beschreibt.
Term
Die Laplace-Transformation der Funktion g(t), die g(t) im komplexen Frequenzbereich darstellt.
Ähnlich wie F(s) ist dies die Frequenzbereich-„Signatur“ von g(t).

Free study cues

Insight

Canonical usage

Stellt dimensionale Konsistenz zwischen der Laplace-Transformation einer Faltung und dem Produkt der einzelnen Laplace-Transformationen sicher, wobei die Einheiten der Laplace-Variablen s inverse Zeiteinheiten sind.

One free problem

Practice Problem

Gegeben seien die einzelnen Transformationen F(s) = 4 und G(s) = 8. Berechne die Laplace-Transformation der Faltung (f * g)(t).

Hint: Nach dem Satz ist die Transformation der Faltung einfach das Produkt der einzelnen Transformationen.

The full worked solution stays in the interactive walkthrough.

Where it shows up

Real-World Context

In der Signalverarbeitung ist die Ausgabe eines Systems die Faltung des Eingangssignals mit seiner Impulsantwort; dieses Theorem ermöglicht es, die Ausgabe durch Multiplikation im s-Bereich zu berechnen.

Study smarter

Tips

  • Die Faltung f * g ist definiert als das Integral von 0 bis t über f(τ)g(t-τ) dτ.
  • Denke daran, dass die Faltung kommutativ ist, also f * g = g * f.

Avoid these traps

Common Mistakes

  • Die Faltung f*g mit dem punktweisen Produkt f(t)g(t) verwechseln.
  • Vergessen, dass der Satz nur gilt, wenn die Transformationen F(s) und G(s) im selben Konvergenzbereich existieren.

Common questions

Frequently Asked Questions

Diese Herleitung zeigt, dass die Laplace-Transformation der Faltung zweier Funktionen äquivalent zum Produkt ihrer individuellen Laplace-Transformationen ist.

Unverzichtbar beim Lösen nicht-homogener Differentialgleichungen und bei der Analyse linearer zeitinvarianter (LTI-)Systeme.

Er wandelt die komplexe Operation der Faltung im Zeitbereich in eine einfache algebraische Multiplikation im Frequenzbereich beziehungsweise im s-Bereich um.

Die Faltung f*g mit dem punktweisen Produkt f(t)g(t) verwechseln. Vergessen, dass der Satz nur gilt, wenn die Transformationen F(s) und G(s) im selben Konvergenzbereich existieren.

In der Signalverarbeitung ist die Ausgabe eines Systems die Faltung des Eingangssignals mit seiner Impulsantwort; dieses Theorem ermöglicht es, die Ausgabe durch Multiplikation im s-Bereich zu berechnen.

Die Faltung f * g ist definiert als das Integral von 0 bis t über f(τ)g(t-τ) dτ. Denke daran, dass die Faltung kommutativ ist, also f * g = g * f.

References

Sources

  1. Advanced Engineering Mathematics
  2. Wikipedia: Laplace transform
  3. Differential Equations with Boundary-Value Problems by Dennis G. Zill
  4. Dennis G. Zill, Warren S. Wright. Differential Equations with Boundary-Value Problems.
  5. Erwin Kreyszig. Advanced Engineering Mathematics.
  6. Wikipedia: Convolution theorem
  7. Kreyszig, Advanced Engineering Mathematics
  8. Boyce, DiPrima, and Meade, Elementary Differential Equations and Boundary Value Problems